Was ist ein „Feeder“? Wozu braucht man eine „heat brake“? Welche Drucktemperatur braucht man bei welchem Filament? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um den 3D-Druck können die Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums ab sofort ganz praktisch nachgehen. Sehr zur Freude der technikaffinen Jugendlichen und Lehrkräfte konnte die Schule eine großzügige Spende der Praxis für Kieferorthopädie Kiefl in Empfang nehmen: Zwei 3D-Drucker Ultimaker 3, die die Praxis im Rahmen des immer schneller werdenden Innovationszyklus aus dem laufenden Betrieb genommen hat, stehen nun mitsamt umfangreichem Zubehör am Turmair sowohl dem Wahlkurs als auch dem P-Seminar 3D-Druck zur Verfügung. Für den Kauf von Kleinmaterialien, die für den Betrieb der Drucker langfristig notwendig sind, spendeten die Doctores Kiefl zusätzlich 500 Euro an den Elternbeirat der Schule. Bei der Übergabe der Geräte motivierte Dr. Matthias Kiefl die anwesenden Schüler zum Experimentieren und Erproben und stellte sich als Pate für die laufenden 3D-Druck-Projekte zur Verfügung. Neben seiner kurzen Einführung in die Funktionsweise der Geräte kam er auf weitere Einsatzmöglichkeiten in der Berufswelt zu sprechen: Auch im Bereich der Architektur und im Bauwesen seien die Geräte auf dem Vormarsch – was die anwesenden Mitglieder der Turmair-Familie zu der Hoffnung veranlasste, dass man sich den ersehnten Erweiterungsbau vielleicht in naher Zukunft selbst ausdrucken könne.

Das Gruppenfoto zeigt Dr. Eva-Maria Christ-Kiefl (2. Reihe 4.v.r.), Dr. Matthias Kiefl (2. Reihe 5.v.l.), P-Seminar-Leiter Martin Ederer (2. Reihe 3.v.r.), Wahlkursleiter Martin Schwendke (2. Reihe 2.v.r.), Schulleiterin Andrea Kammerer (2. Reihe 1.v.r.) und Schüler des Wahlkurses und des P-Seminars 3D-Druck bei der Übergabe der Geräte.